Fuck...

Soll ich das wirklich machen?

Ich spür wie sich mein Magen zusammenzieht, tausend Gedanken schießen mir in den Kopf. In Wirklichkeit will ich nichts anderes tun, als sofort umzudrehen und wegzurennen.

Ich wette dieses Gefühl kennst du. Du musst keine Challenge machen, um es zu erleben. Du erlebst es oft genug.

Da gibt es diese eine Sache, die du schon so lange tun willst.

  • Vielleicht diesen Typen im Zug anreden.
  • Vielleicht die Kollegin nach einem Date fragen.
  • Vielleicht endlich diese Geschichte veröffentlichen, die du schon so lange in dir herumträgst.

Und meistens tust du genau das: nichts.

Es ist immer dasselbe

Diese spezielle Situation habe ich in meinem Leben schon oft erlebt. Und seit 2019 beinahe tagtäglich: immer wenn ich eine Insta-Story machen wollte. Wenn ich einen Video-Post drehen wollte. Wenn ich ein Youtube-Video machen wollte. Wenn ich eine Email an meine Email-Liste schreiben wollte.

UND wenn ich einen Blog Post schreiben wollte. Genau so einen, den du gerade liest.

Ich wusste, dass ich als introvertierter Mensch sehr sehr viele Herausforderungen erleben werde, wenn ich mich selbstständig mache. Aber diese Herausforderung schien bisher unmöglich zu überwinden.

Ich konnte es einfach nicht.

Und dann, wenn ich es konnte, brauchte ich manchmal 2,5 h für einen Instagram Post. Kein Scherz! Über 2 Stunden!! So oft habe ich ihn überarbeitet.

Ich habe es gehasst!

Dabei war Social Media nicht der Feind, obwohl ich das lange Zeit gedacht habe. Es war nur der Ort, an dem ich diese Angst so stark erlebt habe und deshalb dort so viel Zeit verschwendet habe, dass ich es gehasst habe.

In Wirklichkeit hatte ich einfach so viel Wissen, so viele wichtige Erfahrungen im Kopf, die so vielen Menschen weiterhelfen können. Und ich wollte ihnen helfen.

Wenn ich sie nur teilen könnte.

Deshalb diese Challenge: Challenge44.

Manchmal brauchst du einen Arschtritt

Die stammt vom grenzgenialen Shane Melaugh, Gründer von ThriveThemes. In seinem Kurs Audience from Scratch habe ich sie zum ersten Mal gehört.

Es geht darum, dass jeder zu Beginn schlechten Content produziert. Diese Art von Content bei dem man sich eben fürchtet ihn zu veröffentlichen, denn was werden die anderen sagen?!

Die Angst davor ihn zu veröffentlichen, ...

  • Weil man redet und redet und redet, ohne roten Faden.
  • Weil man schlecht ausgeleuchtet ist und die Audio-Qualität stinkt.
  • Weil das Blog Design nicht schön ist und man das doch niemandem zumuten kann.
  • Weil, weil, weil.

All das mit ziemlicher Sicherheit wahre Gründe. Aber jetzt kommts:

Der Content wird nicht besser, wenn du dir mehr Zeit nimmst.

Zeit alleine reicht nicht

"Dann nehme ich mir eben 1 Monat Zeit, um einen super Blog Post zu schreiben!" ist die übliche Reaktion.

Aber egal wie viel Zeit du dir nimmst, du bist nach diesem Monat immer noch nicht zufrieden. Weil er immer noch nicht deinen Erwartungen entspricht. Und er verschwindet im Archiv.

Unser erster Instinkt in einer Situation, in der wir uns unsicher fühlen ist: mehr Zeit! Mehr Lernen! Ich bin noch nicht gut genug!

Dabei ist das total verkehrt. Wir überspringen die erste wichtige Phase: es einfach zu tun.

Genau da packt die Challenge44 an.

  1. Die ersten 30 Tage mache ich nun jeden Tag einen Content (Blog, Video, etc.) → in meinem Fall Blogs
  2. Die nächsten 30 Tage mache ich jeden 3. Tag einen Content
  3. Die letzten 30 Tage nur jede Woche

Diese Challenge zwingt mich jetzt in einem festgesetzten Zeitlimit (ich darf max 1 h lang schreiben) den besten Blogpost zu schreiben, den ich kann. Und wenn die Zeit vorbei ist, muss ich ihn veröffentlichen. Das gibt die nötige Ernsthaftigkeit.

Als ich das erste Mal von dieser Challenge gehört habe, ist mir ein Licht aufgegangen.

Genau solche ähnlichen Challenges habe ich gemacht, als ich meine Ängste überwinden wollte fremde Leute anzusprechen und auch speziell Frauen anzusprechen.

Da hat mir das ganze Wissen auch nichts gebracht, weil ich mich einfach nicht getraut habe es anzuwenden. Ich musste es zuerst mal tun und wurde danach immer besser.

Das ist der Grund wieso du hier die nächsten Wochen viel mehr Content siehst. Ich habe dieses Halbjahr so viel geplant, das wahnsinnig viel Promotion von mir erwartet. Und es kann nur ein Erfolg werden, wenn ich mich traue darüber zu reden, zu schreiben, mich zu zeigen.

Möglicherweise werden diese Blogposts nach der Challenge wieder gelöscht, weil sie nicht meinen Ansprüchen entsprechen.

Aber ziemlich sicher werden sie besser, als ich es mir derzeit zutraue. Und vielleicht können sie dir ein paar Aha-Momente bescheren und dir dabei helfen mehr Mut und Selbstvertrauen zu bekommen. Für deine Ziele.

Ich bin echt nervös. Aber freue mich ungemein drauf.

Schreibe mir in den Kommentaren, ob du so eine Challenge schon mal gemacht hast und ob sie dir geholfen hat.

Ich freue mich auf deine Tipps.


Über Andreas Kruisz

Ich bin der Gründer von Rapper Sozial und beschäftige mich seit über 14 Jahren mit dieser einen Frage: Wie überwindet man soziale Ängste?

Ich helfe dir dabei, deinen eigenen, ruhigen Mut zu entwickeln, um deine geheimsten Tagträume wahr zu machen - wie eine glückliche Beziehung. Lies hier mehr über meine Geschichte.

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